Anreise 19.06.2019 Abreise 24.06.2019 Personen 2 Personen

Rustikale und authentische Stube der Alpe Oberstdorf am Söllereck im Allgäu

Rustikale Stuben zum Wohlfühlen und Schlemmen

Die gemütliche Stube der Alpe Oberstdorf bietet viel Platz für Dich, Deine Freunde und Familie. Die rustikale Ausstattung mit viel Holz erweckt eine angenehme Atmosphäre. In der urigen Stube wird das Älpler Frühstück und das Abendessen für Dich serviert.

Urig, rustikal und authentisch - so muss es sein!

Die gemütliche Stube bietet nicht nur viel Platz für gesellige Abende, sondern auch leckere Geschmackserlebnisse frisch aus der Alp-Küche. Schon früh morgens den perfekten Start in den Tag beim ausgiebigen Älpler-Frühstück mitnehmen und abends den wunderbaren Urlaubstag beim deftigen Allgäuer Menü ausklingen lassen.

Gekommen um zu Bleiben... die urige Stube

In der rustikalen Stube steht die Zeit still. Wenn Du am Morgen das leckere Älpler-Frühstück genießt, startest Du ganz entspannt in den Tag und gehst ein, zwei oder sogar dreimal zum Buffet. Auch am Abend möchtest Du die Stube nicht mehr verlassen. Nicht nur wegen dem fantastischen Essen. Auch die gemütliche Stimmung, die netten Gespräche und die angenehme Atmosphäre laden ein, um lange zu bleiben.

Was ist denn Verhackertes?!

Zugegeben, »Verhackertes« klingt im ersten Moment nicht so sehr nach Gaumenschmaus. Aber es gibt eine interessante Geschichte dazu, die ich Euch gerne erzähle: Als meine Oma noch jung war, war Krieg und die Armut und der Mangel an Lebensmitteln war groß. Nur die Bauern hatten immer genug zu essen.

Deshalb wurden viele Lebensmittel konfisziert – vor allem das Schweine und Rindfleisch. Die Bauern jedoch – allen voran meine Oma – waren ein findiges Volk.
Den besten Speck, den sie hatten, drehten sie durch den Wolf und machten eine unansehnliche Paste daraus, das »Verhackerte«. Diese grau-bräunliche Paste war aber von köstlichem Geschmack, denn die Bauern »versteckten« darin noch ihre nach altem, überliefertem Rezept geräucherten Bauernbratwürste mit Bergkäse. So »gelagert« erhielten diese ein ganz exquisites Aroma.

Auch das beste Fleisch vom Schwein und Rind musste vor den Schergen des Krieges in Sicherheit gebracht werden. Also wälzten die Bauern das teure Fleisch auf der Bolledile (dem Heuschober) im Heu, so dass es rundum mit Heublumen und Halmen verunreinigt war.

Dermaßen unappetitlich im Aussehen ließen die Kämmerer die Fleischstücke gerne zurück. Und nahmen das qualitativ minderwertige aber frisch aussehende Fleisch mit. Dass das im Heu gewälzte Fleisch ein gar köstliches Aroma erhielt, wussten nur die alten Bäuerinnen.

Sebastian Reisigl
Hoteldirektor des Hotel Oberstdorf ****s
und Inhaber der Alpe Oberstdorf