Rustikale und authentische Stube der Alpe Oberstdorf am Söllereck im Allgäu
Rustikale Stuben zum Wohlfühlen und Schlemmen
Die gemütliche Stube der Alpe Oberstdorf bietet viel Platz für Dich, Deine Freunde und Familie. Die rustikale Ausstattung mit viel Holz erweckt eine angenehme Atmosphäre. In der urigen Stube wird das Älpler Frühstück und das Abendessen für Dich serviert.
Urig, rustikal und authentisch - so muss es sein!
Die gemütliche Stube bietet nicht nur viel Platz für gesellige Abende, sondern auch leckere Geschmackserlebnisse frisch aus der Alp-Küche. Früh morgens startest Du perfekt mit einem ausgiebigen Älpler-Frühstück in den Tag und am Abend servieren wir Dir im Rahmen der Halbpension ein leckeres Menü.
Für die kühle Erfrischung zwischendurch kannst Du Dich an einer kleinen Getränke-Auswahl bedienen.



Was sind denn eigentlich Allgäuer Schlutzkrapfen?
Zugegeben, »Schlutzkrapfen« klingt im ersten Moment nicht unbedingt nach feiner Küche. Eher nach bäuerlichem Alltag, nach schwerer Arbeit und einfachen Zutaten. Und genau dort liegt ihre Geschichte.
Als meine Oma noch jung war, herrschten auch im Allgäu Mangel und Entbehrung. Fleisch war rar, Mehlspeisen mussten sättigen, und gekocht wurde mit dem, was Haus und Hof hergaben. Gerade die Bäuerinnen waren es, die aus wenigen Zutaten etwas Besonderes zu machen wussten – still, sparsam und mit einer großen Portion Erfahrung.
Die Schlutzkrapfen entstanden aus genau diesem Geist heraus: Ein einfacher Nudelteig aus Mehl, Wasser und Ei, dünn ausgewalkt, damit er möglichst viele Mäuler satt machen konnte. Gefüllt wurde er mit dem, was gerade verfügbar war: fein gehackten Kräutern von der Wiese, Topfen, etwas Bergkäse, manchmal auch Kartoffeln oder Spinat. Luxus war das keiner – aber nahrhaft, wärmend und ehrlich.
Die gefüllten Teigtaschen wurden sorgsam verschlossen, im heißen Wasser gekocht und anschließend mit brauner Butter übergossen. Wer es sich leisten konnte, gab noch etwas geriebenen Allgäuer Bergkäse darüber. Mehr brauchte es nicht. Der Duft von Butter, frischem Teig und Kräutern breitete sich in der Stube aus und machte aus einer einfachen Mahlzeit einen stillen Genuss.
Schlutzkrapfen waren kein Festtagsessen, sondern ein Essen für Tage, an denen man zusammenrücken musste. Und vielleicht schmecken sie deshalb bis heute so gut. Weil sie an Zeiten erinnern, in denen es nicht auf Überfluss ankam, sondern auf Zusammenhalt, Einfallsreichtum und das Wissen der alten Bäuerinnen.
So sind die Allgäuer Schlutzkrapfen bis heute geblieben: Schlicht im Aussehen, bescheiden in den Zutaten – aber von einem Geschmack, der leise bleibt und lange nachwirkt.
Magdalena Sturm
Hoteldirektorin des Hotel Oberstdorf ****s













