Auf der Gratwanderung am Fellhorn
Auf der Gratwanderung am Fellhorn
Der grüne Grasberg Fellhorn
Der grüne "Grasberg" Fellhorn
Alpenrosenblüte am Fellhorn
Alpenrosenblüte am Fellhorn
Bergfrühling in Oberstdorf
Bergfrühling in Oberstdorf
Alpe Oberstdorf › Freizeit

Zum Fellhorn/ Kanzelwand über Söller- und Schlappoldkopf

Von der Alpe Oberstdorf direkt ans Fellhorn- Die Gratwanderung mit gigantischem Blick auf das Gottesackerplateu im Kleinwalsertal und den Allgäuer Hauptalpenkamm. Überschreiten sie dabei den Söller- und Schlappoldkopf und genießen sie die weite Aussicht über das ganze Allgäu vom Gipfel des Fellhorns.

Wegbeschreibung:

Die Alpe Oberstdorf eignet sich als ihr Aufenthaltsort perfekt als Ausgangspunkt der Gratwanderung. Mit der Bahn geht es zuerst nach oben bis zur Bergstation.
Von der dort geht es über einen gut begehbaren Weg zur Söller Alpe.
Es handelt sich um einen Gratweg, deshalb ist die Tour schon etwas anspruchsvoller. Man sollte trittsicher und schwindelfrei sein, sowie knöchelhohes Schuhwerk, wie z.B. Bergschuhe tragen.
Von der Söller Alpe geht es zunächst steil bergauf, bevor es dann etwas ebenerdiger am Grat weiterverläuft. Oben, am Grat angekommen immer der Beschilderung Richtung Fellhorn Gipfel folgen. Ab jetzt aufpassen wo sie hintreten, denn bei dem gigantischen Ausblick auf die Oberstdorfer Bergwelt verlässt einen oft die Konzentration aufs Laufen ;) Doch auch die Flora und Fauna lädt zur Ablenkung ein. Im Hochsommer blühen hier Alpenrosen, Hahnenfuß, Glockenblumen, Wilde Männdle und manchmal sogar Enzian. Aber bitte nicht abflücken, der Enzian ist geschützt und man muss für das Abpflücken sogar eine Geldstrafe zahlen.
Über Söller- und Schlappoldkopf geht es dann zum Fellhorngipfel. Die Grattour ist somit auch eine 3- Gipfel Tour.
Der Abstieg kann entweder mit der Fellhornbahn nach Oberstdorf erfolgen, oder man läuft noch etwa 30 min zur Kanzelwandbahn und fährt ins benachbarte Kleinwalsertal ab. Dort bringt Sie der Walserbus im 10 und 20 Minuten Takt wieder zurück zur Söllereckbahn.

etwas leichtere Variante des Gratwegs (kindergeeigent):

Anderl Heckmair, ein weltberühmter Bergsteiger lebte von 1939 bis zu seinem Tod (2005) in Oberstdorf. Zu seinem Gedenken wurde der ,,Anderl- Heckmair- Gedächtnisweg" eröffnet. Dieser Weg stellt die etwas leichtere Variante zum Gratweg ans Fellhorn da.
Er erfolgt auch von der Bergstation Schönblick auf den Söllerkopf, jedoch bleibt der Anstieg auf den benachbarten Schlappoldkopf aus und man steigt direkt zur Schlappoldalpe ab. Von da aus führt dann ein etwa 30 minütiger Anstieg zur Fellhornbahn. Auf dem Gedächtnisweg erfährt man auf insgesamt fünf Stationen Wissenswertes über das Leben des Alpinisten.
Der Weg eignet sich auch perfekt zum Wandern für die ganze Familie, da er kindergeeignet ist.

Tipp: Unbedingt in der Alpe Schlappold einkehren und den selbstgemachten Bergkäse, oder eine frische Milch von den eignen Kühen probieren.